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	<title>Nightwish.de &#187; Kurzgeschichten</title>
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	<description>Poetry &#38; Thoughts</description>
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		<title>Kriegsidylle</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 20:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nightwish.de]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[DIeser Text wurde von Border eingesendet. Kriegsidylle Langsam richtet die Abendsonne ihren endlosen Weg dem Horizont entgegen. Der blau-weiße Himmel färbt sich mit den brennenden Farben eines Sonnenuntergangs wie er im Buche steht. Die lang gezogenen, fast schwarzen Schatten fügen sich wie ein Puzzlestück in dieses Bild einer Winterromanze ein, und der Abendwind, so sanft...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>DIeser Text wurde von Border eingesendet.</p>
<p>Kriegsidylle</p>
<p>Langsam richtet die Abendsonne ihren endlosen Weg dem Horizont entgegen. Der</p>
<p>blau-weiße Himmel färbt sich mit den brennenden Farben eines</p>
<p>Sonnenuntergangs wie er im Buche steht. Die lang gezogenen, fast schwarzen Schatten fügen</p>
<p>sich wie ein Puzzlestück in dieses Bild einer Winterromanze ein, und der</p>
<p>Abendwind, so sanft und doch unerbittlich, treibt die letzten toten Blätter vor</p>
<p>sich her. Stück um Stück ringt die Nacht dem Tage mehr Land ab. Es wirkt wie ein</p>
<p>Spiel zwischen Gut und Böse, dessen Sieger bereits feststeht. Wie die</p>
<p>Tatsache dass derselbe Kampf in Kürze wieder aufgenommen wird, nur dann mit einem</p>
<p>anderen, bereits feststehendem Sieger.</p>
<p>So fesselnd dieser Kampf auch sein mag, im Laufe der Zeit wird er auf Grund</p>
<p>seines endlosen Andauerns keine Blicke mehr auf sich ziehen. Die Blicke</p>
<p>wenden sich vom Geschehen in den Wolken dem Gemetzel auf der Erde zu. Auch wenn</p>
<p>der Kampf auf der Erde zur selben Zeit begann wie Tag und Nacht um ihre</p>
<p>Vorherrschaft stritten, so ist er doch wesentlich interessanter.</p>
<p>Irgendwo, in einem beliebigen Land, in einer beliebigen Stadt, wird es</p>
<p>wieder dunkel und die Schatten zwischen den skelettgleichen Ruinen ziehen sich</p>
<p>immer länger. Es regnet in Strömen, was die winterliche Kälte nur noch</p>
<p>unangenehmer macht, in dessen Ferne Explosionen von leckgeschlagenen Gasleitungen und</p>
<p>zerfetzten Autos zu hören sind.</p>
<p>In dem vierstöckigen Haus, welches dem starken Beschusses von Raketen und</p>
<p>Artillerie als einziges in der Nachbarschaft noch zu widerstehen vermag, regt</p>
<p>sich nur ein Hauch von Leben. Obwohl eine Seite dieses Hauses bis unter das</p>
<p>Dach zerfetzt wurde, wirkt es doch wie ein Fels gegen den Beschuss der</p>
<p>Invasoren. Nur noch hier wagt es ein Mensch aus dem Schutz der Dunkelheit und der</p>
<p>Feuerschwaden hervorzutreten.</p>
<p>Verdreckt, hungrig und vor Kälte zitternd bietet er einen Anblick des</p>
<p>Grauens, welcher sich jedoch kaum von seiner Umgebung abhebt. Mit gleichgültigen</p>
<p>Augen, welche nicht mehr auszusagen vermögen was sie sehen mussten, nimmt er</p>
<p>ein Schlachtfeld war, das noch bis vor kurzem seiner Heimatstadt ähnelte. Wie</p>
<p>berauscht steht er da und ist nicht willens auch nur einen einzigen Muskel</p>
<p>mit Absicht zu rühren.</p>
<p>Langsam und stockend macht er zwei drei Schritte auf das riesige Loch</p>
<p>hinzu, wo einst die Wand war durch die man auf den eisernen Balkon gelangte. Wie</p>
<p>sie, wurde auch das Dach seines Zuhauses weggesprengt. Nur noch einzelne</p>
<p>Ziegel und das verbrannte Dachgerüst verbergen teilweise den Blick auf den</p>
<p>bedeckten Abendhimmel. Seine leeren Augen schauen in den zertrümmerten Abgrund</p>
<p>hinunter, der wie ein Spiegel wirkt, der das Innerste seiner geschundenen Seele</p>
<p>zeigt. Aus einem undefinierbaren Trieb heraus stößt er einen kleinen Stein</p>
<p>hinunter. Auf seinem Weg prallt er gegen das verrußte Skelett, aus dem einst der</p>
<p>Balkon bestand.</p>
<p>Den Blick auf den Horizont richtend, nehmen seine Augen einen kleinen Teil</p>
<p>des Wahnsinns wahr, der hier stattgefunden haben muss. Die Stadt, die er</p>
<p>früher sein Zuhause nannte, liegt in Trümmern. Wo er einst jede Strasse beim Namen</p>
<p>und jedes Haus bei seiner Nummer nennen konnte, erkennt er jetzt nichts</p>
<p>wieder. Nur noch der abgeknickte Turm einer Kirche gibt ihm einen gewissen</p>
<p>Orientierungspunkt. Gedankenverloren sieht er auf das ehemalige Schlachtfeld, auf</p>
<p>dem kein menschliches Leben mehr möglich zu seien scheint. Er kann und will</p>
<p>sich nicht vorstellen wie der Rest seines Landes aussehen mag. Was seiner</p>
<p>Familie, seinen Freunden und all den anderen Menschen zugestoßen sein muss, die</p>
<p>bis vor kurzem noch hier lebten.</p>
<p>In der Ferne ist das flattern von Hubschraubern zu hören. In der Stille des</p>
<p>Todes sind sie leicht wahrzunehmen. Er verbannt ihre Fluggeräusche aus seinem</p>
<p>Kopf um sich ganz auf die Stille dieses Elends zu konzentrieren. Wie in</p>
<p>Trance steht er da und merkt nicht dass sich ihm einer der Hubschrauber von</p>
<p>hinten nähert. Er bemerkt nicht wie er über seinen Kopf hinweg fliegt und vor ihm</p>
<p>zum schweben kommt. Erst jetzt, wo er genau in die hell erleuchtete Kanzel zu</p>
<p>sehen vermag, wird ihm nur schwach bewusst, was hier geschieht. Dass die</p>
<p>Kanzel hell erleuchtet ist kann nur eins bedeuten. Sie rechnen nicht mehr mit</p>
<p>Widerstand und können aufgrund dessen so leichtsinnig sein, wie ein</p>
<p>Leuchtsignal durch die Luft zu fliegen. Er erblickt das Gesicht des Piloten und bemerkt</p>
<p>wie er ihn anlächelt.</p>
<p>Das Letzte was er noch wahrnehmen wird, ist das MG des Hubschraubers.</p>
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		<title>Der richtige Pfad?</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 20:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nightwish.de]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Text wurde eingesendet von BurningIronHeart Der richtige Pfad? Ich stehe im Licht des roten Blitzes, in einer Nacht, in der der Himmel grollend brach. Rief nach Vergeltung, rief nach dem Hass der in mir war, sich nur nicht zeigte und meine Emotionen zerfraß. Der Regen &#8230; ich vernehme sein Prasseln &#8230; es ist kein...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Text wurde eingesendet von BurningIronHeart</p>
<p>Der richtige Pfad?</p>
<p>Ich stehe im Licht des roten Blitzes, in einer Nacht, in der der Himmel grollend brach. Rief nach Vergeltung, rief nach dem Hass der in mir war, sich nur nicht zeigte und meine Emotionen zerfraß. Der Regen &#8230; ich vernehme sein Prasseln &#8230; es ist kein Wasser &#8230; es sind Gedanken die mich erinnern an eine Zeit, in der der Schmerz mir das Augenlicht nahm und mich in die Irre führte. In der die Tür sich schloss, die meine wahren Freunde hätten aufhalten können. Doch nicht nur sie ließen mich im Stich, ich verlor selbst jeglichen Bezug auf mich und ließ die Tür ins Schloss fallen. Warum holen mich diese Gedanken ein? Habe ich nicht genug gelitten? Soll mein Leben so verlaufen? Soll mein Lächeln ewig gespielt sein? Warum wirft dieses Unwetter diese Gedanken in mir auf?</p>
<p>Ich will vergessen. Nicht noch einmal durchleben, was ich verdrängte. Ich versuche mich abzulenken, diese Zeiten nicht an mich heranzulassen. Und wandle über den Feldweg, der sich schwarz färbt im Schein der Nacht. Versuche, mich vor dem Regen zu schützen. Sehe nicht wohin ich laufe. Ich fürchte mich, habe Angst vor dieser Dunkelheit. Habe Angst vor der Vergangenheit und vor dem Pfad der Zukunft. Ich halte es für das Beste, mich in die Dunkelheit zu setzen, um mich nicht weiter zu verlaufen. Ich fühle mich wohler, sicherer, bis die Stimmen meinen Kopf ergreifen und unaufhörlich zu mir sprechen, unverständlich. Und doch weiß ich, was sie meinen. Ich soll die Augen öffnen, die ich schloss um das Unbekanntes zu ignorieren.</p>
<p>Eine Träne tiefster Emotion verlässt mein Auge. Ich weiß nicht, ob sie wirklich existierte. Dennoch spürte ich ihre Wärme. Es war Erleichterung. Erleichterung, um die ich gebeten habe. Es ist noch nicht vorbei. Es war die erste Träne eines Meeres, das ich nicht ergründen kann. Ich spüre einen Windhauch. Er beisst in meinen tränenden Augen. Wenn mich doch nur dieser Regen ziehen lassen würde. Ich habe zu lange gewartet, zu lange gebraucht, um mich zu finden. Es ist meine Schuld, dass mich die Stimmen beschimpfen. Haltet ein, ich bin noch zu schwach. Ich brauche die Zeit, die mir fehlte, die ich nicht wahrgenommen.</p>
<p>Ein blutroter Blitz trifft den Baum unter dem ich sitze. Ausgelöst durch mich, durch meine Wut. Ich laufe vor den brennenden Ästen davon, laufe &#8230; verwische die Tränen &#8230; balle die Fäuste &#8230; presse meine Zähne zusammen. Ich spüre in mir eine Kraft, die ich noch nie bemerkte. Es wird wohlig warm in mir. Ich kenne nun meinen weg. Ich brauche Hilfe, um ihn zu erkunden. Ich werde sie finden. Ich weiß es, denn ich bin ich. Meine größte Hilfe wird mir eine Hand sein, die sich zeigen wird wenn es an der Zeit ist. Ich beginne zu lachen. Ich lache über mich, über die Menschheit und darüber hinaus. Ich lache aus freiem Herzen bis ich in der Dunkelheit verschwinde.</p>
<p>Ist dies wirklich der richtige Weg?</p>
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		<title>Pretending</title>
		<link>http://nightwish.de/2015/06/25/pretending/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 20:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nightwish.de]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag wurde uns von Justina zugesandt. Pretending Fassungslosigkeit. &#8222;Er ist tot? Er hat sich umgebracht?&#8220;. Schweigen, betretenes Schweigen. Und dann wieder diese Fassungslosigkeit. Getuschel. Coole Sprüche. &#8222;Ich wusste es schon immer, der war doch dumm, das war doch klar.&#8220; Und alle warten auf eine Erklärung. Ein Foto wird aufgehängt, Kerzen aufgestellt. Mitleidige und trauernde...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag wurde uns von Justina zugesandt.</p>
<p>Pretending</p>
<p>Fassungslosigkeit. &#8222;Er ist tot? Er hat sich umgebracht?&#8220;. Schweigen, betretenes Schweigen. Und dann wieder diese Fassungslosigkeit. Getuschel. Coole Sprüche. &#8222;Ich wusste es schon immer, der war doch dumm, das war doch klar.&#8220; Und alle warten auf eine Erklärung.</p>
<p>Ein Foto wird aufgehängt, Kerzen aufgestellt. Mitleidige und trauernde Mienen aufgesetzt. Sie haben ihn nich gemocht. Seine Art, seine Kleidung, seine Musik. Vielleicht kannten sie ihn nicht einmal. Kannten nicht den Menschen, der er wirklich war, der liebevolle, hifsbereite Junge. Sahen nur den Außenseiter ihn ihm. Doch jetzt? &#8222;Jaja, ich kannte ihn. Er war immer so nett. Ich mochte ihn immer.&#8220; Heucheleien. &#8222;Mein tiefstes Mitleid an seine Familie und seine Freunde&#8220;. Ach ja? Die Familie? Die man nicht kannte. Die Freunde? Die einen nicht interessierten. Blätter werden nebens Bild gehängt. Zeilen voller Trauer stehen auf ihnen geschrieben. Zeilen voller Fassungslosigkeit. Zeilen voller Trost. Doch wird wirklich getröstet? Geht der Schreiber dieser Zeilen auch nur zu einem einzigen Freund und legt den Arm um ihn? Sorgt sich denn irgendwer um die Familie? Denkt auch nur einer von ihnen länger als nach 3 Tagen noch daran? Wo ist denn nun auf einmal der Trost und die Trauer? Oder gab es sie etwa nie?</p>
<p>Die Beerdigung. Weder Sonne noch Regen lassen sich blicken. Ein kühler Wind weht über den Friedhof. Eine große Masse an Menschen. Familie, Freunde, Angehörige. Und wer steht daneben? Wer mischt sich in die Menge? &#8222;Natürlich gehe ich zur Beerdigung, ich kannte ihn auch. Er war immer so nett. Ich mochte ihn immer.&#8220; Die Grabrede wird mit Langeweile verfolgt. Natürlich mit trauernder Miene. Die Beisetzung wird mit unheimlichem Interesse an den Reaktionen anderer verbracht. Später wird darüber diskutiert werden &#8222;jaja, und die hat auch geheult und die und der&#8230;&#8220;. Nach der Beisetzung wieder betretenes Schweigen. Und wieder diese Fassungslosigkeit. Während die andern sich noch wie in Trance zur Versammlung nach der Beerdigung begeben wird nur ungerührt rumgestanden. &#8222;Gehen wir auch hin?&#8220;, &#8222;Es gibt bestimmt lecker Leichenschmaus.&#8220;, &#8222;&#8230;schließlich kannten wir ihn auch.&#8220;.</p>
<p>Der Tag danach. Wo noch eben Fassunsglosigkeit war, ist jetzt Gleichgültigkeit. Wer beachtet schon das Foto, das an der Wand hängt? &#8222;Man kann ja nicht ewig trauern.&#8220; Oder hat man einfach nur nie getrauert? Wo ist sie denn, die Trauer? Der Trost? Die Fassungslosigkeit, die Verzweiflung? Während die Freunde vor dem Bild stehen und Kerzen anzünden, wird hektisch und blind durch die Gegend gerannt. Der Sog zurück in den Alltag hat sie noch lange nicht erfasst. Wird er sie je erreichen. Sie stehen vor dem Bild, weinen einsame stumme Tränen, stellen sich immer wieder dieselbe Frage. &#8222;Wieso hat er das getan?&#8220; Doch es interessiert sich niemand mehr dafür. Die Aufregung ist vorüber, die Nachricht ist nichts Neues mehr, sie schockt nicht mehr. &#8222;Endlich passiert hier mal was&#8220; hieß es. Denn tief im Innern wurde es als toll empfunden. Sie haben sich ergötzt daran, den barmherzigen Samariter zu spielen. Sie haben sich gesuhlt in der angeblichen Trauer. Es ist so einfach Gefühle vorzuspielen. Sie einfach im richtigen Moment anschalten und wenn man sie nicht mehr braucht, kann man sie wieder abschalten. Doch das sind keine Gefühle. Solche Menschen sind seelenlose Wesen. Sie wissen nicht, was Trauer bedeutet, was Schmerz bedeutet. All dies kennen sie nicht. Sie verstehen es nicht. Und sie werden es wahrscheinlich erst verstehen, wenn ihnen selber so etwas zustößt. Nein, ich wünsche ihnen nicht diese Erfahrung. Verbunden mit der endlosen Trauer und dem tiefen Schmerz. Ich würde es meinem ärgsten Feind nicht wünschen. Aber ich wünsche mir nur ein bisschen mehr Wärme in dieser kalten, herz- und seelenlosen Gesellschaft. Ich wünsche mir, dass die Menschen ihre Augen öffnen und nicht mehr blind und verschlossen durch ihr Leben wandeln. Ich wünsche mir, dass die Menschen aufeinander zugehen. Denn wo Wärme und Liebe sind, ist kein Platz mehr für Trauer. Und Zeit kann endlich alle Wunden heilen. Ich wünsche mir&#8230; .</p>
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		<title>Die Nacht des Blutes</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 20:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nightwish.de]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag wurde uns von Klagende Seele zugesandt. Die Nacht des Blutes Der Schwarze Orden war besiegt auf dem Schlachtfeld lagen nun Mehrere von Templern aber es gab hie und da auch ein paar Leichen die in ihrer Glänzenden Rüstung auf dem, mit Blut vollgesogenen, Boden lagen. Nur noch einer der Templer war am Leben,...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag wurde uns von Klagende Seele zugesandt.</p>
<p>Die Nacht des Blutes</p>
<p>Der Schwarze Orden war besiegt auf dem Schlachtfeld lagen nun Mehrere von</p>
<p>Templern aber es gab hie und da auch ein paar Leichen die in ihrer Glänzenden</p>
<p>Rüstung auf dem, mit Blut vollgesogenen, Boden lagen. Nur noch einer der</p>
<p>Templer war am Leben, der in ein schwarzes Gewand gehüllte Mann stand da und</p>
<p>starrte auf die zerbrochene Waffe in Seiner Hand, er wurde beinahe von den</p>
<p>Kaiserlichen Soldaten übersehen. Doch als sie sich um ihre verwundeten Kameraden</p>
<p>kümmerten sahen sie ihn, einer der Bogenschützen legte ein Pfeil auf die Sehne,</p>
<p>spannte sie und ließ den Pfeil fliegen. Der Pfeil bohrte sich in das Fleisch</p>
<p>des Templers doch der Mann schrie nicht vor Schmerzen auf auch taumelte er</p>
<p>nicht. Er wich nicht aus als ihm ein zweiter Pfeil entgegenflog und sich in</p>
<p>seinen Hals grub. Der Templer ging in die Knie. Für die Soldaten war das, das</p>
<p>Zeichen, für den Tod des letzten Templers.</p>
<p>Die Krieger zogen wieder durch den einzigen Weg aus dem Templerlager ab. Die</p>
<p>Soldaten waren gerade bei einem Felsdurchgang als sich der Letzte Templer</p>
<p>sich wieder aufrichtete der Templer griff nach einer Axt die am Boden Lag,</p>
<p>rannte von hinten auf die Krieger zu, mit dem ersten Hieb streckte er gleich vier</p>
<p>der Soldaten nieder. Die Krieger drehten sich um doch das war schon zu spät.</p>
<p>Der Kampf dauerte nicht lange, der Letzte Templer stand nun in einer von</p>
<p>Leichen übersäten Wiese. Sein ohnehin schon schwarzer Umhang wirkte durch das</p>
<p>Blut das ihn durchtränkte noch Dunkler. Langsam ließ er die Axt sinken, es war</p>
<p>getan. Sein Leben war verwirkt, seine Seele verloren, der Schwarze Orden hat</p>
<p>seine letzte Schlacht gekämpft und wurde besiegt, so wurde ihm alles genommen</p>
<p>was er je hatte, es wurde ihm alles genommen was ihn am Leben hielt. Still</p>
<p>verfluchte er die Götter für ihre Grausamkeit.</p>
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		<title>lumi</title>
		<link>http://nightwish.de/2015/06/25/lumi/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 20:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nightwish.de]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag wurde uns von lumi zugesandt. Sie saß am Fenster. das fenster war zu. Es war schon lang nicht mehr geöffnet worden. Aber die Frau war trotzdem schon lange hier. Draußen war der himmel blau, aber sie ließ es nicht herein, das schöne Wetter. Sie wollte es nicht hereinlassen. Sie wollte sich isolieren. Ihr...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag wurde uns von lumi zugesandt. </p>
<p>Sie saß am Fenster. das fenster war zu. Es war schon lang nicht mehr</p>
<p>geöffnet worden. Aber die Frau war trotzdem schon lange hier. Draußen war der himmel</p>
<p>blau, aber sie ließ es nicht herein, das schöne Wetter. Sie wollte es nicht</p>
<p>hereinlassen. Sie wollte sich isolieren.</p>
<p>Ihr Blick führte hinab auf dem Platz vor dem Haus, zu den johlenden Kindern.</p>
<p>Sie waren wieder da. Sie waren dauernd da. Sie versuchten in ihre Welt</p>
<p>einzudringen. In die Welt von grau und kalt. Das wollte sie nicht. Sie wollte</p>
<p>alleine sein. Die Kinder sollten weg gehen.</p>
<p>Sie schrie innerlich. Geht weg. geht weg. doch es passierte nichts. sie</p>
<p>waren immer noch da. und sie johlten und johlten. als wär das leben schön. als</p>
<p>würden sie sich freuen auf dieser gottverdammten welt zu leben. so hörte es</p>
<p>sich grad an.</p>
<p>sollten sie sich doch die Illusion machen, wenn sie das wollten. sollten sie</p>
<p>doch! irgendwann wird sie die wirklichkeit einholen. und wenn es in 10</p>
<p>jahren ist. oder erst in 20. irgendwann wird sie sie einholen.</p>
<p>aber bis es so weit ist, johlt doch, johlt euer leben an. aber wo anders.</p>
<p>nicht hier. geht! geht! Sie will ihre Ruhe, alleine im Leben ihren Tod</p>
<p>genießen.</p>
<p>Sie war schon lange verloren, hatte schon lange das leben hinter sich</p>
<p>gelassen. Nur noch ein Hauch davon spukte irgendwo in ihren Knochen herum. Doch</p>
<p>dieser Hauch kam auf keinen Grünen zweig mehr. Und das wusste er. Aber er konnte</p>
<p>nicht einfach gehen. es hätte sicher nichts gegeben, was er lieber getan</p>
<p>hätte. und es hätte auch ganz bestimmt nichts gegeben, was die frau selbst</p>
<p>lieber gehabt hätte.</p>
<p>doch es ging nicht. Es gab für den Körper noch keinen grund zu gehen. er</p>
<p>war noch fitt. die depression, die welt der hoffnungslosigkeit nagten an ihm,</p>
<p>doch er war noch da. Körper sind für das leben geschaffen, nicht für den tot.</p>
<p>das wissen die kinder noch, aber die frau weiß es nicht mehr.</p>
<p>hört auf kinder, hört auf, ihr tut ihr weh. Sie weiß es, dass sie früher</p>
<p>auch mal so war wie ihr, doch sie ist es nicht mehr. tötet sie nicht noch mehr.</p>
<p>tötet nicht auch noch den letzten verstand in ihrem kopf, tötet nicht noch</p>
<p>das letzte bisschen leben in ihrem herzen, dass sie daran hindert sich das</p>
<p>Leben zu nehmen. sie ist verzweifelt. ich spüre es. doch sie kann nichts tun. sie</p>
<p>ist nicht fähig sich von dem fenster weg zu drehen. sie ist wie eingerostet.</p>
<p>und das schon seit langer zeit.</p>
<p>Der blick starr hinaus gerichtet. Ich sehe ihr in die augen, ich sehe ihren</p>
<p>Blick wie er durch mich geht. So leer, so grau, so starr, so tot.</p>
<p>ich verbessere mich. es gab nichts mehr zu holen. nicht aus ihrem kopf und</p>
<p>schon gar nicht mehr aus ihrem herzen. Alles bis auf die letzte Zelle</p>
<p>verbittert. Sie war nicht fähig sich um zubringen. Sie hätte nur noch ihren Körper</p>
<p>umbringen können, doch um solche entschlüsse zu fassen fehlte es ihr an Leben</p>
<p>in ihrem Kopf.</p>
<p>wenn du aus ihren augen schaust, dann ist alles kalt. der Himmel mit seinem</p>
<p>warmen blau ist kalt für sie. die wohnung, die vor jahren so gemütlich</p>
<p>eingerichtet wurde, ist kalt in ihren augen. Die kinder sind kalt und ihre stimmen</p>
<p>, die so fröhlich, voller leben, sind, sind kalt , denkt die frau. Vorallem</p>
<p>ist sie selber kalt, und zwar durch und durch. Nur noch ihr körper lebt. mehr</p>
<p>ist da nicht. sie lebt mitten im leben im tod. das muss man erst mal können.</p>
<p>so kalt wie sie zu sein.</p>
<p>Das einzige warme in diesem Raum, in dem die Frau saß und mit der</p>
<p>fensterscheibe versuchte alles fernzuhalten, war die heiße träne, die nun langsam über</p>
<p>ihre Wange rinnt und dann hinutner tropfte&#8230;</p>
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		<title>Freiheit</title>
		<link>http://nightwish.de/2015/06/25/freiheit/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 20:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Nightwish.de]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag wurde uns von Master24 zugesandt. Freiheit Auf einmal wurde es dunkel. Mal wieder. Seit Tagen wurde es immer wieder dunkel. Und das mitten am Tag. Immer wieder zucken die Menschen zusammen und kauern in ihren Verstecken, wenn sie uns das Licht nehmen. Nur ich nicht. Ich sitze allein. Ich habe niemanden mehr, mit...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag wurde uns von Master24 zugesandt.</p>
<p>Freiheit</p>
<p>Auf einmal wurde es dunkel. Mal wieder. Seit Tagen wurde es immer wieder dunkel. Und das mitten am Tag. Immer wieder zucken die Menschen zusammen und kauern in ihren Verstecken, wenn sie uns das Licht nehmen. Nur ich nicht. Ich sitze allein. Ich habe niemanden mehr, mit dem ich meine Angst teilen könnte.</p>
<p>Mein Blick fährt über die Umrisse in der Dunkelheit. Zitternde Gestalten, aus meiner Entfernung als Lumpen tragende Schattengestalten zu erkennen. Alle liegen sie. Seit damals angefangen wurde, uns das Licht zu nehmen, konnten immer weniger von uns neue Energie schöpfen. Niemand hier fühlt sich so stark, als das er gehen könnte.</p>
<p>Als es anfing herrschte Chaos und Panik brach aus. Mittlerweile aber sind wir zu schwach, um zu gehen; zu schwach, um zu sprechen; zu schwach, uns zu wehren. Dieses Problem können wir nicht lösen. Aber das will niemand einsehen. Jeder hier glaubt daran, dass er es hier für Ewigkeiten aushalten kann, wenn er nur stark genug glaubt. Niemand will einsehen, dass er hier, früher oder später, sein Leben lassen wird. Ob ich der Einzige bin, der so denkt?</p>
<p>Langsam erhellt sich der Raum wieder. Ich kann ein Pärchen erkennen, welches eng umschlungen mit letzter Kraft Zärtlichkeiten austauscht. Mich durchfährt ein Gedanke, der mich tief im Herzen einen Schmerz spüren lässt. Ich denke über den Begriff „Liebe&#8220; nach. Ist das, was sie da vollziehen, nur aus einem Gefühl heraus entstanden? Oder wollen sie ihr restliches, kurzes Leben einfach nur Spaß haben?</p>
<p>Ich weiß es nicht. Ich sehe darin lediglich egoistische Gründe. Jeder der beiden will seinen, ja gottverdammt, seinen eigenen Spaß haben. Dem anderen etwas Gutes tun? Tut es einem nicht selbst noch viel besser, wenn man das tut? Und ist es dann egoistisch?</p>
<p>Und wieder frage ich mich, ob ich der einzige bin, der sich dies fragt.</p>
<p>Auf einmal höre ich neben mir ein Schluchzen. Während der dunklen Phase müssen sie mir ein Kind an die Seite gelegt haben. Es ist ein Mädchen, ich schätze sie auf etwa 15 Jahre. Genau kann man es nicht bestimmen, da die Augen unter stetiger Dunkelheit sehr leiden. Ich frage das Mädchen, wie sie heiße und versuche, sie etwas zu beruhigen. Sie spricht aber eine Sprache, die ich nicht verstehe. Ich biete ihr also meine Decke an, denn es kühlt etwas ab. Immer, wenn es bald wieder dunkel wird, kühlt es schlagartig ab. Es ist so was wie eine Vorwarnung. Nur die anderen merken es nicht. Oder wollen es nicht merken. Ich weiß es nicht.</p>
<p>Zu meiner Verwunderung lehnt sie die das Stück Decke ab. Ich rede auf sie ein, aber sie scheint mich nicht verstehen zu wollen. Schließlich verdunkelt sich der Himmel leicht. Ich gebe dem Mädchen meine ganze Decke. Sie nimmt sie und schaut mich ängstlich an. In ihren blauen Augen verliert sich die Angst ein Stück weit, doch dann wird es plötzlich stockduster. Sie schreit, währen ich mich in die pränatale Stellung versetze, um Körperwärme zu sparen. Ein alter Trick, den einige hier beherrschen.</p>
<p>Es bleibt länger dunkel als sonst. Vielleicht bilde ich es mir aber auch nur ein, weil ich nicht unter meiner mich schützenden, wärme spendenden Decke versteckt bin. Es braucht mehr als 3000 meiner Herzschläge. Seitdem das alles angefangen hat, habe ich angefangen, in Herzschlägen zu messen. Das Einzige, was einigermaßen zuverlässig ist. Es wird wieder hell, aus der Ferne hört man erleichtertes Stöhnen. Langsam aber wünsche ich mir, dass das alles vorbei ist.</p>
<p>Mein Blick fällt nach links, und mein erster Gedanke wird an die nun fehlende Decke verschwendet. Doch nur eine Sekunde später erkenne ich, dass das Mädchen ein Messer im Hals stecken hat. Ich will schreien, bin aber zu schwach dazu. Eine Träne rinnt mir aus dem Augenwinkel. Jemand hat sie anscheinend ermordet und ihr die Decke genommen. Ein Schauer läuft mir über den Rücken. Und dann fühle ich in mir etwas Komisches. Ich denke nach. Sie muss nun nichts mehr fürchten. Sie ist durch das Ganze durch. Sie muss nicht mehr leiden. Ich muss aber leiden. Ich bin weiterhin dieser Hölle ausgesetzt. Ich will das nicht mehr. Es wird schon gar nicht mehr warm zwischen den dunklen Phasen. Teilweise nehme ich den Unterschied ohnehin nicht mehr wahr. Ich will hier raus. Ich muss hier raus.</p>
<p>Ich ziehe dem Mädchen das Messer aus dem Hals und betrachte es. Blutverschmiert, in hell- und tiefrot, auch ein wenig Dreck hängt daran. Ich schüttle den Kopf und führe das Messer mit der Klinge an meinen Unterarm. All meinen Mut fasse ich zusammen und setze mir die absolute Freiheit ans Ziel. Ich spüre einen stechenden Schmerz an der Schnittstelle. Zunächst will ich das Schreien unterbinden, aber dann beginnt für mich schon die Freiheit und ich brülle. Ich brülle alles aus mir heraus. Ich spuke Fluchwörter, Hass, Beleidigungen und Blut. Ich lache, ich lache, ich muss lachen… mit geschlossenen Augen falle ich auf den Boden und nur noch keuchend denn atmend lache ich mit immer größer werdenden Abständen und immer schwächeren Lachern. Ich spüre etwas. Ich öffne mit allerletzter Kraft meine Augen. Es ist das tote Mädchen, sie hebt meinen Kopf und gibt mir einen Kuss. Sie sagt ich war ein guter Mensch. Freiheit sei nun mein. Freiheit.</p>
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		<title>Schattentanz</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 20:18:48 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag wurde uns von Michael Laforme zugesandt. Schattentanz Er betrat den Raum. Es war dunkel und die Stille schien ihn förmlich zu sich in die Ewigkeit ziehen zu wollen, ihn zu packen und für immer zu halten. Die Schatten schienen seltsam lebendig und flackerten und tanzten im Schein einer am Ende des Zimmers auf...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag wurde uns von Michael Laforme zugesandt.</p>
<p>Schattentanz<br />
Er betrat den Raum.</p>
<p>Es war dunkel und die Stille schien ihn förmlich zu sich in die Ewigkeit ziehen zu wollen, ihn zu packen und für immer zu halten.</p>
<p>Die Schatten schienen seltsam lebendig und flackerten und tanzten im Schein einer am Ende des Zimmers auf einem Schreibtisch stehenden Kerze, die den letzten Strahl ihres einseitigen Lebens wohl in den nächsten Stunden sinnlos an die Leere des Saals verschwenden würde. Niemanden würde es wirklich interessieren. Die Kerze, die hier unten nutzlos versiegte war nun der einzige Schimmer Hoffnung für den Jungen.</p>
<p>Trotz der Stille, die in diesen vier Wänden herrschte, dieser entsetzlichen Leere, schien ihn jemand zu beobachten, ihn zu Bekehren, auf die Seite des Bösen zum Herrn der Unterwelt.</p>
<p>Warum hatte ihn seine Mutter nur in diesen Raum geschickt, was hatte er denn so schlimmes verbrochen, sich dieser Strafe unterziehen zu müssen? Keine Missetat könnte sich mit der Grausamkeit dieser Bestrafung messen.</p>
<p>Er sah ja ein, dass er sein Zimmer besser hätte aufräumen sollen, aus irgendeinem, für ihn nicht erkenntlichen, Grund mochte eine Mum auch Recht gehabt haben, mit dieser Härte der Bestrafung, wer wusste denn, was aus Menschen wird, die ihr Zimmer nicht immer ordentlich halten. Vielleicht würden diese Menschen, wenn sie nicht diszipliniert würden, als Mörder oder Vergewaltiger enden! ? Über so etwas hatte er sich bisher noch nie Gedanken gemacht aber vielleicht wollte seine Mutter ihn nur vor diesem Schicksal bewahren.</p>
<p>Und dennoch, wieso gerade in dem sie ihn in den Keller sperrte? Hausarrest, egal wie lange, oder Taschengeldkürzung, egal um welchen Betrag, wären ihm lieber gewesen.</p>
<p>Seine Mutter würde ihn rauslassen, wenn sie der Meinung sei, die Bestrafung wäre lange genug gewesen so, dass er aus seinen Fehlern hätte lernen können.</p>
<p>Aber wie lange würde das dauern?</p>
<p>Wie schlimm war sein Verstoß, wie lange würde er in der Dunkelheit gefangen sein, hier unten, wo die Zeit still zu stehen scheint?</p>
<p>Die Tür viel hinter ihm zu und er hörte das klacken des Schlosses, als ein Schlüssel langsam herum gedreht wurde. Auch das schwache Licht, dass durch den, in der Dämmerung liegenden, Flur grau in den Kellerabgang schien, war nun nicht mehr da. Die Schwärze hatte ihr Reich vergrößert, die Grenzen des Lichts hinter die Füße des Jungen verdrängt. Nur noch im Umkreis der brennenden Kerze herrschte das Licht in diesem Raum.</p>
<p>Als er begann die Holztreppe hinunter zu steigen um die einzige spärliche Lichtquelle zu erreichen, sich in ihren Lichtkegel zu retten, wurde die bedrückende Stille des Raumes zerschnitten vom lauten knarren des wurmstichigen Holzes. Die Stufen fingen an unter seinem Gewicht nachzugeben und ächzten und schönten gequält während er seinen Weg fortsetzte.</p>
<p>Im seinem Kopf begann es zu pochen, sein Herz raste wie wild. Seine Phantasie</p>
<p>begann ihm Dinge vorzuspielen, die Schatten begannen sich in abstrakter Art und Weise zu bewegen, fast schien es als tanzten sie einen Freudentanz, weil sie eine weitere unschuldige Seele zu sich zu bekehren begonnen hatten. In ihren Bewegungen kamen sie immer näher, fast konnte er ihre entsetzliche Kälte auf seiner Haut spüren. Eine Stimme fing an zu ihm zu sprechen, erst ganz leise und unverständlich dann jedoch immer lauter bis sie schließlich, mit diabolisch klingendem Ton, schmerzhaft in seinem Kopf schrie. Sie zwang ihn hinunter in ihr Reich.</p>
<p>Unter dem lauten knacken der Treppe und dem Geschrei in seinem Kopf erreichte er das Ende der Treppe. Hier unten, zwei Meter unter der Erde, im Reich des Todes, schwebte ein Hauch von Menschlichkeit, da ein Tisch auf dem einige Bögen Papier, eine Schreibfeder und ein Tintenfass lagen, und ein Stuhl neben ihm stand. Oberhalb des spärlichen Mobiliars stand die, von kühlen Windzügen flackernde Kerze, die gerade genug Licht zum schreiben spendete.</p>
<p>So setzte er sich hin und fing, um sich abzulenken, an zu schreiben.</p>
<p>Zwar war er erst 12 verfügte aber dank der Herzlosigkeit seiner Eltern bereits ausreichend Schreibstoff.</p>
<p>Stetig wurde er vom wartenden Tanz der Schatten begleitet. Und dennoch schrieb er weiter, hielt die Ungerechtigkeiten seiner Eltern fest. Solange er hier im Lichtkegel saß, konnte ihm nichts geschehen. Doch was würde passieren, wenn die Kerze erlischt?</p>
<p>Zentimeter um Zentimeter wanderte ihr Wachs nach unten, lief ihr Leben ab. Die Flamme ernährte sich nur noch von einem letzten Fleck Wachs, das Licht begann an Intensität zu verlieren. Der Schattentanz bewegte sich immer weiter auf den Jungen zu. Im ersten Moment bemerkte er die drohende Gefahr nicht, mit der Zeit allerdings schien im Kampf zwischen Schwarz und Weiß ein Sieg unausweichlich zu sein. Zum Übel des Jungen würde nicht das Licht als Sieger aus diesem Konflikt hervorgehen, sondern ganz im Gegenteil, das Böse würde gewinnen.</p>
<p>Fast konnte er das Böse jubeln hören. Der Tanz begann in Trance überzugehen. Dann war alles vorbei</p>
<p>Das glimmen des Dochtes erlosch nach wenigen Augenblicken, nur ein markanter Geruch stieg in die Luft des nun im Dunkeln liegenden Raumes.</p>
<p>Am nächsten Morgen befand seine Mutter die Strafe für abgesessen und öffnete langsam die Türe.</p>
<p>Die Strafe war abgesessen, auch hatte sie Erfolg gezeigt. Nie wieder verließ der Junge sein Zimmer unaufgeräumt. Allerdings betrat er es auch nie wieder.</p>
<p>Mit, aus Panik weit aufgerissenen und so erstarrten, Augen starrte der leblose Körper des Jungen zur Decke. Die Hände hatten sich am Stuhl verkrampft und der Mund war weit geöffnet.</p>
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		<title>Schleierhaft</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 20:17:47 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag wurde uns von Nighty zugesandt. Schleierhaft Irgendwann warst du einfach da. Irgendwo habe ich dich getroffen. Wo und wann weiss ich nicht mehr. Aber das war auch nie wichtig. Wichtig war immer nur, dass es dich gab und dass du bei mir warst. Nie habe ich dein Gesicht gesehen. Du trugst immer einen...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag wurde uns von Nighty zugesandt.</p>
<p>Schleierhaft</p>
<p>Irgendwann warst du einfach da. Irgendwo habe ich dich getroffen. Wo und wann</p>
<p>weiss ich nicht mehr. Aber das war auch nie wichtig. Wichtig war immer nur, dass</p>
<p>es dich gab und dass du bei mir warst. Nie habe ich dein Gesicht gesehen. Du</p>
<p>trugst immer einen schwarzen Schleier davor. Aber trotzdem fuehlte ich mich von</p>
<p>Anfang an zu dir hingezogen. Fuehlte mich in deiner Naehe immer sehr wohl. Du</p>
<p>hattest etwas Besonderes, das ich mir nicht erklaeren konnte. Vielleicht war es</p>
<p>ja gerade dieser Schleier, der dich fuer mich so interessant machte. Oft wollte</p>
<p>ich dir diesen Schleier abnehmen, um dein Gesicht zu sehen. Dir einmal in die</p>
<p>Augen schauen. Aber das wolltest du nicht. Du sagtest, dass der Tag kommen wuerde</p>
<p>an dem du ihn selbst fuer mich abnehmen wirst. Noch sei es zu frueh. Ich spuerte,</p>
<p>dass du Angst davor hattest, denn du warst sehr verletzlich. Ich wollte dir diese</p>
<p>Angst nehmen, doch ich wusste nicht wie, da ich ja nicht wusste, wo sie herkam.</p>
<p>Wenn ich dich danach fragte, wurdest du nur still und nachdenklich. So hoffte</p>
<p>ich auf die Zeit, die dir diese Angst nehmen wuerde. Doch du hattest nicht mehr</p>
<p>viel Zeit und dass wusste ich nicht.</p>
<p>Nun liegst du hier vor mir. Schoen zurechtgemacht fuer die Leute, die dich noch</p>
<p>ein letztes Mal sehen wollen. Du traegst immer noch diesen Schleier. Niemand hat</p>
<p>ihn dir abgenommen. So gerne wuerde ich jetzt dein Gesicht sehen. Dir in die</p>
<p>Augen schauen. Ein erstes und ein letztes Mal. Ich braeuchte dir nur den Schleier</p>
<p>abzunehmen. Aber das darf ich nicht. Es waere nicht fair. Ich muesste dich um</p>
<p>Erlaubnis bitten. Doch du kannst mir keine Antwort mehr geben.</p>
<p>Nun gehst du in eine andere Welt. Dort wirst du keinen Schleier mehr brauchen.</p>
<p>Hier durftest du von niemandem erkannt werden. Auch nicht von mir.</p>
<p>Ich werde oft an dich denken. Werde dein Bild vor meinen Augen haben. Ein Bild,</p>
<p>auf dem du einen schwarzen Schleier traegst.</p>
<p>Schade. So gerne haette ich einmal einem Engel in die Augen gesehen.</p>
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		<title>Nightwish</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 20:17:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nightwish Die Wolkendecke riss, wie von einer unsichtbaren Hand geteilt, auf, und die letzten Strahlen der Sonne tauchten den Himmel in ein blutig rotes Licht. Ein leichter Wind wehte, und ließ die Kronen der Bäume leicht schwanken. Dort, im Herz der Wälder, sah ich sie. Ich weiß nicht, wieso ich dort war, erst recht nicht...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nightwish</p>
<p>Die Wolkendecke riss, wie von einer unsichtbaren Hand geteilt, auf, und die letzten Strahlen der Sonne tauchten den Himmel in ein blutig rotes Licht. Ein leichter Wind wehte, und ließ die Kronen der Bäume leicht schwanken. Dort, im Herz der Wälder, sah ich sie. Ich weiß nicht, wieso ich dort war, erst recht nicht wann, es war wie ein Traum, nur real. Greifbar. Ihre langen schwarzen Haare wehten im Wind, und schmiegte das weiße Leinenkleid , das von goldenen Broschen gehalten wurde, an ihren Körper. Auf ihrem Gesicht lagen feine Wassertropfen, die vom Wind getragen worden waren. Ihr Mund mit den herrlich roten, vollen Lippen stand leicht geöffnet, als wolle sie etwas sagen, nur wusste sie nicht was. Der Blick ihrer glänzenden Augen war auf eine schwarze Seerose gerichtet, die Sie in ihrer Hand hielt. Die Rose schien ihre ganze Aufmerksamkeit in Anspruch zu nehmen, sie nahm sonst nichts wahr. Ich konnte Anfangs nicht erkennen, was an der Rose besonders war. Bis mir auffiel, das sie sich langsam immer mehr entfaltete. Ich weiß nicht, wie lange ich dort stand, in ihren Anblick versunken, aber irgendwann musste ich wohl eingeschlafen sein, denn ich wachte am nächsten Morgen erst wieder auf. Ich dachte erst, es sei ein Traum gewesen, ein Illusion, ein Geschöpf meiner Fantasie. Und jahrelang passierte nichts mehr.</p>
<p>Bis ich auf einmal wieder dort war. Plötzlich, von der einen Welt in die nächste gewechselt, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Es war so, wie das letzte mal. Wieder sachter Wind usw.</p>
<p>Aber anstatt das die Rose langsam wuchs, begann sie zu schwinden. Aber mit mit einem unheimlichen Tempo. Sie, ( die Nymphe, Fee, wie auch immer) schíen das zu merken, und waren einst Wassertropfen auf ihrer Stirn, so bildeten sich jetzt Schweißperlen. Und plötzlich begann ein feines dunkelrotes Rinnsal aus ihren Mundwinkeln zu fließen. Es wurde mehr, aus dem Rinnsal wurde ein Strom, und plötzlich schien aus allen Poren ihrer milchigweißen Haut Blut zu fließen. Es war ein&#8230; erschreckender und doch faszinierender Anblick, wie ein Engel starb. Die Rose in ihrer Hand begann sich zu einer Knospe zu schließen. Im letzten Augenblick hob sie noch einmal ihren Blick, und sah mir direkt in die Augen. Ich sah Angst, Verzweiflung und Unsicherheit, was nach ihrem Tod passieren möge. Und da erkannte ich, dass sie die Natur symbolisierte. Nicht eine Fee, sondern die Natur selbst. Sie hatte ihr schönstes Geschöpf hervorgebracht, mit dem ´sie zusammen starb. Sie musste das aus meinen Augen gelesen haben, denn auf einmal war all die Angst aus ihrem Blick verschwunden. Da war Nur Erleichterung. Und dann war sie verschwunden. Ich wandte mich ab, und weinte bitterlich.</p>
<p>Azrael´s dark Incubus</p>
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		<title>Naisha</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 20:17:08 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Text wurde eingesendet von Azraels Dark Incubus. Die Sonne begann ins Meer zu versinken, und tauchte den Himmel in einen blutrotes Licht. Naisha ließ die letzten wärmenden Strahlen auf ihr Gesicht fallen, und den Wind ihre herrlich langen braunen Haare zerzausen. Sie breitete ihre Arme aus, als wolle sie all dies festhalten, und es...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Text wurde eingesendet von Azraels Dark Incubus.</p>
<p>Die Sonne begann ins Meer zu versinken, und tauchte den Himmel in einen blutrotes Licht. Naisha ließ die letzten wärmenden Strahlen auf ihr Gesicht fallen, und den Wind ihre herrlich langen braunen Haare zerzausen. Sie breitete ihre Arme aus, als wolle sie all dies festhalten, und es schien so, als sei der Tod nur eine Fantasie, Rache nur ein Hirngespinst. Die Kriege und das Morden, Plündern und Vergewaltigen irreal, so ewig weit weg. Es war, als wäre das Paradies auf Erden zurückgekehrt. Doch plötzlich verdunkelte ein Schatten den Himmel, und ein mächtiges, schwarzes etwas landete sanft auf der Klippe. Naisha sah auf, und blickte überrascht in ein von einer vertikalen Narbe überzogenes, an sich hübsches Gesicht eines Engels. Seine Narbe blutete, und dunkles Blut lief aus den Mundwinkeln. Vorsichtig streckte Naisha ihre Hand aus, sein Gesicht zu berühren. Die Haut war rauh,</p>
<p>wie tot. Naisha blickte ihm in die dunklen, grünen Augen. Sie sah Hass, Tod und Zorn, nur noch einen Schatten der Rechtschaffenheit und seines eisernen Willens. Er war gebrochen, ein gefallener Engel. Er würde töten, vernichten, und irgendwann sterben. Aber dieses irgendwann war bald. Der Engel warf ihr noch einen letzten, hilfeschreienden Blick zu, in dem der ganze Rest des Guten, das noch in ihm war lag. Dann senkte er seinen Blick, breitete die Schwingen aus und verschwand im dunkel der Nacht. Naishas Geliebter war gegangen. Azrael, der Todesengel war gefallen, und das jüngste Gericht hatte begonnen. Naisha wandte sich ab, und weinte blutige Tränen in das Meer.</p>
<p>Diese Geschichte drückt für mich meinen Seelenzustand aus, als meine Freundin bei einem Unfall vor drei Monaten starb. Diese Geschichte ist ihr gewidmet, Naisha nur ein Abglanz ihrer Schönheit. Mögest du ewig leben, Charlotte.</p>
<p>In Trauer und Schmerz</p>
<p>Azrael´s dark Incubus</p>
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